Beginnen wir unsere Beiträge mal mit der manuellen 3D Forografie!

Da ich schon einen ziemlich umfangreichen Beitrag zu der dritten Dimension geschrieben hab, werd ich das ganze jetzt hier nich nochmal nieder legen… In diesem beitrag geht es nicht darum wie 3D funktioniert, sondern wie man es mit einer handelsüblichen Foto-kamera “erstellt”
3D ist nun also das Foto aus 2 Blickwinkeln… Grundvorraussetzung dafür ist natürlich ein Foto x).. Das gute hierbei ist, dass es völlig egal ist welche art von Foto.. Wer allerdings an der Frischluft noch fotografieren möchte braucht ein Stativ. Es mag vielleicht nicht jedermanns sache sein sich die doppelte Arbeit zu machen da man nur eine Linse hat, jedoch ist das Ergebnis wenn man es richtig macht mehr als viel versprechend.
Zu aller erst gilt die Auswahl des Motivs… zuviele Details in einem Bild können den effekt entweder zerstören oder so anstrengend machen, dass das Auge nicht mehr mit kommt.. Während sich zum beispiel Autos oder verschiedene Gegenstände eignen ist das fotografieren einer “ziemlich strukturierten” Umgebung schon fast zuviel des guten:
Einer der Gründe warum dieses Motiv vielleicht nicht das beste 3D Bild geworden ist, ist der dass die Kamera bzw. Stativ nicht eben auf dem Boden stand sondern auf einem Tollen Hügel bewegt werden musste.. womit wir beim nächsten Punkt wären… Um ein 3D Bild manuell aufzunehmen darf sich die Kamera lediglich nach links oder rechts verschieben…. Weder nach vorne, noch nach hinten und der Winkel darf auch in keine Richtung verändert werden. Andernfalls kann der Effekt nicht korrekt drauf gelegt werden was für die Augen dann eine einzige tortur ohne wirklich lohnenden Erfolg ist.
Das obige Bild wird troz meiner damaligen Euphorie nicht hoch geladen, da die Augen wirklich mehr weh tun als das sie einen drei dimensionalen Effekt zu gesicht bekommen… Außerdem kommt nichts schlechtes auf diesen Blog =D.. *hust*.. naja ^^”
Haben wir erst einmal unser movit und unsere feste unterlage auf der Stativ oder Kamera stehen können geht es auch schon Los.. Es ist wie gesagt so ziemlich egal mit welcher Kamera man fotografiert.. Bei einer handelsüblichen Digicam heißt es eigentlich nur noch abdrücken, kamera verschieben, abdrücken… Bei einer Spiegelreflexkamera ist es wichtig in beiden Bildern die gleichen einstellungen beizubehalten…
Da es ziemlich hell war und die Kamera sich nur um milimeter bewegt hab ich den ISO-Wert auf “Auto” gelassen, Die Verschlusszeit auf einer 160stel sekunde, Blendenwert 5.0 und der Belichtungswert steht auf 0.. ( auf die verschiedenen einstellungen gehe ich in späteren einträgen ein )… Ebenso ist es wichtig ohne Blitz zu fotografieren… Durch das Bewegen der Kamera verändert sich die position und damit auch die beleuchtung durch den Blitz ( wenn auch nur minimal ) was dem späteren effekt später dann zum verhängnis werden könnte… Deswegen empfielt es sich immer am Tag und ohne blitz zu fotografieren… Deswegen auch stativ & Co. zumindest wenn man das ganze selbst am Computer nachbearbeitet…
Okay! Wir haben unser Motiv, wir haben die Kamera auf- und Eingestellt, jetzt sind wir bereit ein Foto zu machen:

Kamera etwas links stellen, fotografieren, Kamera sogut es geht nach rechts verschieben.. und zwar nur nach rechts.. wieder fotografieren.. und wir haben unsere 2 Bilder… Um wirklich ein direkt verschobenes Bild auch ohne wackler zu bekommen kannich den tipp des selbstauslösers geben. Einfach 2 oder 10 Sekunden einstellen und auf den auslöser drücken…

Aus diesen 2 Bildern wird nun das Fertige 3D Bild erstellt… Das Programm für die nachbearbeitung bleibt jedem selbst überlassen… Es ist wie bei mir mit After Effects möglich, mit Photoshop, unter umständen auch mit GIMP oder mit diversen Freeware Programmen wie StereoPhoto Maker.
Auf die bearbeitung werd ich jetzt nicht tiefer eingehen da das ganze programmspezifisch ist und im Internet auch genug tutorials kusieren.. in diesem Sinne geht es bald wieder weiter mit einem weiteren Eintrag der kreativen wochen…

be creative….
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