Zurück mit den kreativen Wochen melde ich mich mit dem Malen mit Licht!:

Vorraussetzung für Lichtfotografie muss im Prinzip nicht eine Spiegelreflexkamera sein. Eigentlich reicht auch eine ( etwas neuere ) Digicam welche die funktion der “Nachtaufnahme” hat. Im heutigen Eintrag gehen wir allerdings auf die Lichtfotografie ein… Alles was man dafür braucht ist:
- Eine Fotokamera
- Eine Taschenlampe, Laterne oder andere Lichtquellen
- Dunkelheit
und die richtigen Einstellungen
Bei den Einstellungen geht es um den ISO-Wert, die Belichtungszeit und die Blende:

Die Einstellungen hierbei weichen jetzt “minimal” von denen der Lichtfotografie ab
.. Gehn wir also auf die einzelnen punkte ein:
Der ISO-Wert:
Der Isowert beschreibt die Lichtempfindlichkeit, Je höher der Isowert, desto Lichtempfindlicher die Kamera. Haben wir zum beispiel eine helle Kulisse mit viel Sonnenschein reicht ein geringer ISO-Wert zwischen 100 – 300.. Haben wir eine dunkle szene mit wenig Licht sollte der ISO-Wert höher eingestellt werden um das Bild dementsprechena aufzuhellen. Allerdings sollte folgendes beachtet werden: Je Höher der Wert, desto mehr Rauschen befindet sich im Bild ( Grobkörnung ) Der Isowert kann auch eine entscheidende Rolle im zusammenspiel mit der Belichtungszeit spielen. Aber dazu Später mehr.
Die Belichtungszeit:
Die Belichtungszeit ist für die Lichtfotografie mit das wichtigste an der ganzen Sache. Sie legt fest wieviel Licht auf den Film fällt und damit auch wie lange ein Foto geschossen wird. Wieviel licht auf den Film fällt hängt zudem noch von der Blende ab. Die Belichtungszeit kann von 30 Sekunden bis zu 1/2000 Sekunde und weniger gehen. Oft ist auch der ISO wert wichtig für die Einstellung der Belichtungszeit:

Bestes Beispiel hierfür ist Wasser. Auf dem Linken bild eine geringe Belichtungszeit von 1/640 sekunde. Je kürzer die Belichtungszeit, desto weniger Licht fällt auf den Film, ergo wird das Bild dunkler. Um dieses Problem zu beheben wird der ISO wert recht hoch eingestellt, höhere Lichtempfindlichkeit = mehr Licht im Bild und damit auch Rauschen. Beim Rechten Bild Ist der ISO-Wert deutlich geringer, da die Belichtungszeit länger ist. Das Ergebnis zeigt sich durch das wasser: Mehr belichtungszeit, fließendes wasser. Weniger Belichtungszeit und man sieht mehr Detail beim fließenden Wasser. Und genauso verhält es sich mit der Lichtfotografie.
Die Blende
Die Blende von Spiegelreflexkameras regelt, wie weit das Objektiv geöffnet ist und wieviel Licht bei der Belichtung auf den Sensor fällt. Je kleiner die Blendenzahl, desto weiter ist die Blende geöffnet. Je größer die Zahl, desto weiter ist sie geschlossen. Die Blende regelt die Schärfe im Bild, mit ihr lässt sich entscheiden wieviel im Bild Scharf und wieviel unscharf gemacht wird ( verschwimmt ). Um den Schärfebereich klein zu halten und damit den Effekt zu erzielen welcher bereiche des Bildes durch schärfe hervorhebt, muss die Blende weit geöffnet sein, also eine kleine Blendenzahl gewählt werden. Bei Landschaftsaufnahmen werden meistens Blendenwerte zwischen 8 und 11 benutzt, denn dabei soll oft alles scharf bleiben.
Jetzt wo wir alle verstanden haben worum es geht können wir eigentlich auch schon voll Loslegen, Die Kamera aufs stativ, Eine Blende von 5,0, Belichtungszeit 15 Sekunden und einen ISO-Wert von 100 und dann sind der kreativität keine grenzen mehr gesetzt. Mit den Einstellungen gilt: experimentieren!


Der kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt, man kann mit Farben variieren, und die Belichtungszeit verändern um sich mehr oder weniger Zeit zu lassen. Man kann auch anstatt das ganze nur auf die Malerei zu begrenzen seinem Ideenreichtum freien lauf lassen und eines dieser bekannten straßenbilder machen:

Bei diesem Bild hab ich eine Blende von 8,0 gewählt, 30 Sekunden Belichtungszeit und einen ISO-Wert von 80. Lichtfotografie kennt keine grenzen, man muss nur wissen wie, wo und wann man sie einsetzt. Man kann sie gezielt für das malen mit Licht einsetzen oder auch für andere “Coole Bilder” welche genaues timing erfordern, speziell dann wenn man die Digicam benutzt und nur ein Zeitfenster von 8 Sekunden hat =D:



Das spaßige für mich an Lichtfotografie ist, das sie quasi unerschöpfliches Potential hat. Ob nun 8 Sekunden mit Digicam oder 30 mit der Spiegelreflexkamera, der kreativität sind keine grenzen gesetzt.. und selbst wenn man nicht für das gemale oder die Straße gemacht ist, so kann man doch auch an silvester lustige kleine und auch fast lebensgefährliche experimente wagen, die einem garantiert ein hammer foto einbringen ( auch zu finden in “Lichtfotografie” ):

bis zum nächsten mal, be creative






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